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(ASV Dachau Handball) |
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Double für ASV Dachau Handball Damen I
Dachau – Mit dem Gewinn des Doubles krönten die Handballdamen des ASV Dachau eine überragende Saison. Nach dem Titel des Bayerischen Meisters holten sich die Damen von Erfolgscoach Peter Wagner auch den Bayernpokal und avancierten so zum besten ASV-Damenteam aller Zeiten. „Jetzt haben wir den Pott, und dann sieht er aus wie meine erste Klolampe“, witzelte Doreen Landgraf über das Aussehen der begehrten Trophäe, die Verbands-Frauenwartin Ingrid Schuhbauer (Freising) der ASV-Spielführerin Uli Hagitte nach dem 23:22 (18:18 / 11:6) Krimi überreichte. Frenetisch umjubelt vom ASV-Team und den zahlreichen Dachauer Fans, die ihr Team prächtig unterstützt hatten. Genau wie einige mit Trommeln „bewaffnete“ Spielerinnen vom ESV Regensburg, dem neuen Team von Dachaus Spielgestalterin Simone Albrecht. Beim hart erkämpften Sieg über die DJK Eintracht Süd erlebten die 300 Besucher in der Nürnberger Süd-West-Halle einen Krimi der Sonderklasse. Spielerisch hatten die ASV-Damen in der abgelaufenen Saison zwar schon Besseres geboten, Einstellung und Einsatz waren aber wie immer vorbildlich. Dies war aber auch bitter nötig, denn der Meister der mittelfränkischen Bezirksoberliga hatte in den vergangenen zwei Jahren jedes Heimspiel - auch gegen zwei Klassen höhere Teams - gewonnen. Trainer Wolfgang Beck rechnete sich deshalb reelle Siegchancen aus. Nicht zuletzt wegen der Spielstärke seiner vier Familienmitglieder, die als „Seele“ des Teams bezeichnet werden. Becks Frau Ria (1 Tor) sowie die Töchter Franzi (9), Vroni (6) und Konni (2) sorgten dafür, dass die Partie bis zum Schlusspfiff der umstrittenen Bundesliga-Schiedsrichter Benzinger und Brotzeller offen und ausgeglichen verlief. Trotzdem zogen Dachaus Damen in ihrer besten Phase auf den 11:6 Halbzeitstand davon. Nach dem Wechsel agierte das ASV-Team im Angriff zu verhalten . Uli Hagitte meinte dazu: „Wir wussten, dass jede zweite Aktion sowieso abgepfiffen würde und haben übervorsichtig gespielt“. Ganz anders die Gastgeberinnen. Sie hatten nichts mehr zu verlieren, genossen zudem die Gunst der Unparteiischen und holten den ASV beim 14:14 wieder ein. Als Nürnbergs Jugend-Nationalspielerin Franzi Beck sogar das 16:14 gelang, sah es bedrohlich für den ASV aus. Doch die Moral war ungebrochen, die Mannschaft kam zurück. Sie egalisierte bis zum Ende der regulären Spielzeit noch dreimal einen Rückstand und rettete sich durch einen Konter von Birgit Elze zum 18:18 in die Verlängerung. Und da hatte man bis zum Schlusspfiff stets die Nase vorne. Und dann freute sich auch Doreen Landgraf über die Klolampe. ASV Dachau: Marquart, Grenzmann (Tor), Elze (6), Albrecht (5/2), Hagitte (5/4), Voss (5), Landgraf (1), Stammel (1), Deichl, Jakob, Kühn, Morgott
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Autor: josi
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Artikel
vom 07.05.2003, 15:21 Uhr
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