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Inline Skaten: (K2 Ski Sport + Mode GmbH)
 
"DEN TURN-AROUND GESCHAFFT"

Pressemitteilung

Zwar nicht vom Tellerwäscher zum Millionär, dafür vom leidenschaftlichen Skifahrer zu einem der führenden Sportartikel-Hersteller in den Bereichen Ski, Snowboard, Inline Skates und Shoes. K2 zieht 2003 trotz Umsatzeinbrüchen Anfang des Jahrtausends eine positive Bilanz und blickt zuversichtlich in die Zukunft: "Aufgrund weitreichender Umstrukturierungen bin ich davon überzeugt, dass K2 stark genug ist, sich in der angespannten wirtschaftlichen Lage im schwierigen Sportartikel-Bereich behaupten zu können", erklärt Urs Tannò, CEO von K2 Europe. Germon Knoop, CFO Europe meint: "Das Unternehmen hat einen Punkt erreicht, der es uns ermöglicht, profitabler als je zuvor zu agieren und so bei überschaubarem Risiko wieder zu expandieren."

Wie alles begann
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gründete die Familie Kirschner auf Vashon Island im amerikanischen Bundesstaat Washington die Kirschner Manufacturing. Bill Kirschner, selbst ein begeisteter Skifahrer, war es, der 1961 die ersten Ski aus dem damals revolutionären Verbundmaterial Fiberglas fertigte. Mit großem Erfolg: Die Ski kamen so gut an, dass Kirschner Manufacturing bis 1964 immerhin 250 Paar auslieferte; 1965 waren es bereits 1600 Paar. In den folgenden Jahren explodierte der Absatz förmlich, so dass aus der erfolgreichen Skiproduktion 1967 schließlich das eigenständige Unternehmen K2 entstand. Der Firmenname steht übrigens nicht für den berüchtigten Achttausender, sondern für die beiden Brüder Bill und Don Kirschner.

K2 heute
Mittlerweile zählt K2 in den Bereichen Ski, Snowboard, Inline Skates und Shoes zu den führenden Sportartikel-Herstellern weltweit. Das amerikanische Unternehmen ist im Snowboard-Bereich mit den Marken K2, Ride, Morrow, Liquid und 5150 derzeit die Nummer zwei in Europa, bei den Inline Skates ist K2 Marktführer in Europa und seit drei Jahren hat die US-Marke jetzt auch eine sportlich-modische Freizeitschuh-Kollektion im Programm.


USA, Europa, China
Sowohl das Produkt-Management als auch die Entwicklungsabteilung für alle K2-Produkte ist nach wie vor in den USA auf der Seattle vorgelagerten Insel Vashon Island zu finden. Die Europa-Zentrale befindet sich in Deutschland an den Standorten Penzberg und Hassloch und ist mit Repräsentanten in allen wichtigen europäischen Märkten vertreten. Produziert wird seit Anfang der 70er Jahre in den Konzern eigenen Manufakturen mit über 5.000 Mitarbeitern in China. Die Produktion im Wintersport-Bereich wurde vor drei Jahren ebenfalls dort angesiedelt. Nicht nur wegen der großen Erfahrung in der Glasfaser-Verbundtechnologie stand K2 von Anfang an für moderne Fertigungsverfahren, innovative Technologien und hochwertige Produkte.

Neue Strukturen
Nur dank eines überragenden Krisenmanagments und strikter Sparmaßnahmen hat K2 den drastischen Einbruch des Kickboard-Geschäfts 2001 überlebt. In der Folge wurden die Strukturen gestrafft und verkleinert; Logistik, Kundendienst und Marketing überregional zusammen gefasst. In Europa sind nun vier Business Units für die Kollektionen und das Verkaufsbudget der Bereiche Ski, Snowboard, Inline Skates und Shoes verantwortlich.

Es geht wieder bergauf
2002 konnten die Umsatzverluste erfolgreich gestoppt werden, die Ertragslage hat sich zudem stabilisiert. Urs Tannò, CEO K2 Europe, zur aktuellen Situation: "K2 Europe hat den Turn-Around erfolgreich eingeleitet. Durch die verkleinerten Strukturen hat das Unternehmen deutlich an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen und wird diese zur Verbesserung der Marktposition im Jahr 2003 sowie künftig gezielt einsetzen. Die äußerst positiven Reaktionen unserer Kunden auf die neuen Kollektionen 2003/04 stimmen uns sehr Optimistisch!“


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Autor: hh
Artikel vom 14.05.2003, 16:27 Uhr
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