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(USH BANDITS) |
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Stefan Schmitz gewinnt Unterschleissheimer Sprinttriathlon
Ironman Heiko Fischer nur Dritter / Streckenrekord bleibt unangetastet
Zum 75-jährigen Jubiläum des SV Lohhof fand am Wochenende im Rahmen des 50sten Gauturnfests der Turngau München der 2. Unterschleissheimer Sprinttriathlon am und um den Unterschleissheimer See statt. 375 Meter galt es den See zu durchschwimmen, 25 Kilometer Rad zu fahren und danach noch 5,5 Kilometer zu laufen.
Mehr als 50 Starter, Helfer und Zuschauer fanden sich bei perfektem Triathlonwetter am See ein. Als einer der Favoriten galt der zweimalige
Ironman Canada (3,8 km S / 180 km R / 42 km L) -Finisher Heiko Fischer. Begleitet von der Wasserwacht Unterschleissheim fiel um 15.00 Uhr der Startschuss für mehr als eine Stunde Dauerhöchstleistung. Wie erwartet entstieg Heiko Fischer mit großem Abstand als Erster den Fluten des Sees. Seine 6:03 Minuten waren gleichzeitig neuer Schwimmrekord. Erst eine knappe Minute später trafen mit Stephan Büttgenbach und Dominik Dötterböck vom TSV Jahn Freising die Verfolger in der Wechselzone ein. Stefan Schmitz, der am Ende den Triathlon gewinnen sollte, hatte zwar bereits 2 Minuten Abstand auf die Spitze, für den Mann vom TSV Mittenwald jedoch noch kein Grund zur Besorgnis. Nach einigen Radmarathon- und Duathlonteilnahmen kann er auf einen guten Radsplit vertrauen. Bereits Anfang der zweiten von fünf Radrunden hatte er den Kontakt nach vorne wieder hergestellt. Danach war er auch von Manfred Dopfer vom SV Lohhof nicht mehr zu halten, der nahezu zeitgleich mit Stefan Schmitz auf die Radstrecke ging und letztendlich - trotz der zweitbesten Radleistung - über 2 Minuten auf den 39jährigen Modellathleten verlor. Auch beim Radsplit wurde der ehemalige Rekord unterboten und liegt jetzt bei 45:05 Minuten. Büttgenbach, Dötterböck und Fischer waren in dieser Reihenfolge die Verfolger des 90-Sekunden enteilten Führenden. Nach zwei der vier Runden um den See war klar, dass Stefan Schmitz die Führung bis ins Ziel nicht mehr abgibt. Mit 1 Std. 18 Minuten und 40 Sekunden konnte er sich über den Sieg freuen und verpasste nur um 1 Minute 33 Sekunden den Streckenrekord von September 2004. Dahinter wurde es richtig spannend. Dötterböck und Fischer überholten auf der 5,5 km lange Laufstrecke Büttgenbach, der den zweiten Platz nach dem Radfahren gegen einen vierten Gesamtplatz tauschen musste. Trotz zweitbester Laufzeit kam Heiko Fischer nicht mehr an den 13 Jahren jüngeren Dominik Dötterböck (Jg. 1981) heran, der damit als Gesamt-Zweiter seine Altersklasse gewann. Die beste Frau im Feld war Susanne Bredl vom SV Lohhof. Als Gesamt-Neunte und beste Frau verließ sie fünf Sekunden hinter ihrem Mann Klaus das Wasser. Nach einigen Positionskämpfen beim Radfahren und Laufen behielt sie im Gesamtklassement den neunten Platz, was gleichzeitig auch den Sieg in der Frauenklasse bedeutete. Organisator Oliver von Rützen sprach nach dem Rennen von „Superleistungen der Akteure“ und dankte ausdrücklich der „Wasserwacht und den zahlreichen, freiwilligen Helfern, ohne die ein solches Event gar nicht möglich wäre“. Für Ende August hat von Rützen bereits einen weiteren Triathlon angekündigt. Interessenten wenden sich bitte an: triathlon@vonruetzen.de
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Autor: olru
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Artikel
vom 24.06.2005, 13:08 Uhr
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