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| Schwimmen:
(TSV Hohenbrunn Riemerling) |
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Riemerlinger Damen schaffen den Aufstieg in 2. Bundesliga Süd
Spannender ging es wohl kaum mehr bei den diesjährigen Deutschen Mannschafts-meisterschaften (DMS) im Schwimmen. Bei den Herren des TSV-Hohenbrunn-Riemerling ging es um den Aufstieg in die 1. Bundesliga, bei der Damenmannschaft um den Einzug in die 2. Bundesliga Süd. Dabei hatten die weiblichen Haie größere Chancen dieses Ziel zu erreichen und sie nutzten diese grandios. Der Vorkampf der Damen in Augsburg zeigte nur 138 Punkte Rückstand zum 2.-Platzierten Verein SCW Eschborn. Beim Endkampf im heimischen Becken lieferten sie regelrecht einen Schwimmkrimi der Superlative. In der Halbzeit gegen Mittag hatten sich die Riemerlinger Mädels mit nur geringen 14 Punkten Abstand vor ihre Gegner gesetzt. Jetzt war Kampfgeist und Motivation angesagt. Gesagt, getan das Team hielt zusammen und von Runde zu Runde hatten sie ihr großes Ziel näher vor Augen. Viele warteten mit hervorragenden Bestzeiten auf, so wie Teresa Baerens im Jahrgang 1994 über 100 m Freistil in unglaublichen 0:55,82 min. sammelte sie 850 wertvolle Punkte. Aber ohne ihre Teamkolleginnen: Vanessa Breunig, Antonia Baerens, Laura Fath, Ines Hahn, Ramona Hofbauer, Christine Hoffmann, Karin Klopfer, Helen Scholtissek, Luisa Stiegeler, wäre dieses Ziel nicht erreicht worden. Sie kämpften alle um jeden wertvollen Zähler. Der Lohn am Ende war verdient - der Einzug in die 2. Bundesliga Süd mit 43.462 Punkten zusammen mit dem SSV Leutzsch I/Sachsen (44562 Punkte). Der Abstand zum 3. Platzierten SCW Eschborn/Hessen (43123 Punkte) war am Schluss sogar auf 339 Punkte ausgebaut worden. Auch das Herrenteam hatte bei der DMS in Gelnhausen eine harte Nuss zu knacken. Sie versuchten den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Bereits im Vorfeld war allen klar, dass sie hier wie David gegen Goliath antreten. Mit nur 8 Schwimmern: Benedikt Bartenschlager, Thomas Diller, Eduard Gebhard, Patrick Hausotter, Marko Leljak, Jonas Lunemann, Moritz Neumann und Kilian Sandoval hatten einige mit 5 Starts an einem Tag ein regelrechtes Mammut-programm zu absolvieren. Da blieb wenig Verschnaufpause. Aber die Riemerlinger Haie ließen sich trotzdem nicht abbringen ihre Zähne zu zeigen. Den Aufstieg schafften sie am Ende zwar nicht, aber sie konnten über ihre erbrachte Leistung stolz sein. Im Jahr zuvor waren sie erst in die 2. Bundesliga Süd aufgestiegen und jetzt standen sie im Aufstiegskampf zur 1. Bundesliga am Ende mit 49.717 Punkte auf Platz 4 hinter SV Halle/Saale (49.867 Punkte), das waren nur 150 Punkte Abstand. Aufsteiger sind DSW 1912 Darmstadt (53.136 Punkte) und SSG Leipzig (52.706 Punkte).
Trainer Jens Lunemann war mit dem Gesamtergebnis mehr als zufrieden. Zwei Mannschaften in der 2. Bundesliga ist wirklich ein großer Erfolg und ein Ziel für das kommende Jahr ist klar – dann in die 1. Bundesliga aufzusteigen.
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Autor: biha
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Artikel
vom 15.12.2009, 13:00 Uhr
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