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Eishockey: (TSV Erding Abt. Eishockey)
 
Zum 75. Geburtstag von Hans Huber

Die Geschichte des Erdinger Eishockeys ist untrennbar mit dem Namen Hans Huber verbunden. Der Alt-Internationale kam 1978, ein Jahr nach der Gründung der Eishockey-Abteilung, als Spielertrainer bei den Senioren nach Erding, und ist heute noch als Coach bei den kleinsten Puckjägern tätig. Heute feiert der ehemalige Nationalspieler seinen 75. Geburtstag. Der Verein wird sein Urgestein am Sonntag, im Rahmen des Heimspiels gegen Fürstenfeldbruck, entsprechend hochleben lassen. Der gebürtige Rosenheimer ist einer der besten und erfolgreichsten deutschen Eishockey-Spieler aller Zeiten. Er wurde einmal Deutscher Meister mit dem SC Riessersee, absolvierte 67 Länderspiele und nahm an zwei Olympischen Spielen (1956 und 1960) sowie Weltmeisterschaften (1954 und 1958) teil. Begonnen hat Huber seine Karriere als Jugendlicher in der ersten Mannschaft in Rosenheim und stieg mit dem Natureis-Team von der Kreisliga in die Bundesliga auf. Seine erfolgreichste Zeit hatte der gelernte Elektro-Maschinenbauer zwischen 1953 und 1961 beim SC Riessersee, wo er 1960 die Deutsche Meisterschaft feierte. "Da sind zum entscheidenden Spiel gegen den favorisierten EV Füssen 12 000 Zuschauer ins Garmischer Olympiastadion gekommen, und wir haben 6:4 gewonnen", erinnert sich der gelernte Stürmer, der schon bald auf die Verteidiger-Position wechselte. In dieser Zeit nahm der Nationalspieler auch einen Ortswechsel vor. Karl Wild, ein Spezl aus dem DEB-Team, verschaffte ihm eine Arbeitsstelle bei der AGROB in Ismaning und er baute sich im Gemeindeteil Fischerhäuser ein kleines Haus. Nach seiner SCR-Zeit begann Hans Huber seine Karriere als Spielertrainer und ging auf "Wanderschaft". Seine Stationen waren unter anderem Bayern München und der Münchner Eislaufverein. Als 43-Jähriger kehrte er nochmal zum SC Riessersee zurück und jagte in der Bundesliga dem Puck nach. In der 2. Bundesliga war er mit 47 Jahren in Miesbach und im Alter von 50 Jahren noch beim EC Bad Tölz aktiv. Weiter ging es in Moosburg, wo er mit seinem Sohn Robert zusammen spielte. Mit 63 Jahren ging der zweifache Großvater zwar in Rente, was allerdings nichts fürs Eishockey galt. Der technisch und läuferisch elegante Spieler hatte im Jahr 1979 in Erding angeheuert, wo man gerade eine Eishockey-Abteilung aufgebaut hatte. Kurz danach nahm er den Nachwuchs unter seine Fittiche und betreut seit dieser Zeit die Anfänger und Kleinstschüler. "Ohne Dach geht nix vorwärts", hatte Huber immer gemahnt, und Anfang der 90er-Jahre bekam die Kreisstadt Erding endlich das lang ersehnte Dach über der offenen Eisfläche. "Jetzt dauert es noch zehn Jahre, dann können wir die Früchte ernten", hatte er damals prophezeit _ und Recht behalten. Die Seniorenmannschaft, größtenteils bestehend aus Eigengewächsen, mischt vorne in der Bayernliga mit, Junioren, Jugend und Schüler spielen mittlerweile in der Bundesliga eine sehr gute Rolle. Es wurden bereits einige bayerische und ein deutsche Titel eingefahren. Besonders freut sich der 75-Jährige über seinen Lieblingsschüler Felix Schütz, denn er als Vierjährigen entdeckt hat. Der 17-Jährige hat einen Profivertrag beim Zweitligisten EV Landshut unterschrieben und ist sogar in den deutschen U20-Kader berufen worden. Warum Hans Huber sich um die Kleinsten kümmert, erklärt er damit, "dass ich Rentner bin, und wer sonst hat denn unter der Woche schon am Nachmittag Zeit". Den eigentlichen Grund aber schiebt er hinterher: "Gerade die Kleinsten brauchen in den ersten Jahren die besten Trainer, denn da müssen sie Schlittschuh laufen lernen, denn die Technik ist wichtig und nicht, wie man den Gegner in die Bande fährt".

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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 13.12.2004, 12:10 Uhr
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