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(SV Lohhof e. V. - Volleyball) |
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SV Lohhof: Ohne Druck zum Erfolg
Am Samstag um 12:00 Uhr war Abfahrt mit einem Bus der Firma Reichenberger , die Mannschaft freute sich sehr auf das zweite Spiel der noch jungen Saison und auf den Gegner SV Sinsheim. Die Taktik wurde in den Trainingseinheiten zuvor ausgegeben, ein Teil der Taktik war die Körpersprache, mit der man bereits ab dem Eintreffen in der Halle den eigenen Siegeswillen demonstrieren sollte. Trotz des Fehlens der beiden immer noch verletzten Inga Lamby und Svetlana Georgieva ging man zuversichtlich in das Spiel. Trainer Bene Frank hoffte mit seiner Aufschlagtaktik den Titelanwärter trotz der Ausfälle genug zu fordern und Sinsheim in Bedrängnis zu bringen.
Mit der selben Aufstellung wie vor zwei Wochen in Dresden begann der SV Lohhof hoch motiviert und entschlossen, gleich zu Beginn führte man mit 4:0 und ging mit 8:3 in die erste Technische Auszeit. Allerdings kam nun auch Sinsheim ins Spiel und zeigte deutlich, warum sie als Titelaspirant gehandelt werden, doch immer wenn Sinsheim den Abstand auf einen oder zwei Punkte verkürzen konnte, setzte die Lohhofer Zuspielerin Claudia Mürle die richtigen Angreifer ein und man konnte sich wieder absetzen. Mit einer starken Leistung erzielten vor allem im Angriff die beiden Mittelblocker Anne Klewin und Kathi Standhardinger eine hohe Effektivität, so konnte man sich am Ende des Satzes doch nochmal absetzen und ihn mit 25:20 gewinnen. Mit dieser Satzführung im Rücken möchte man meinen, dass eigentlich ein starkes Selbstbewusstsein zu spüren sein sollte, doch auf einmal begannen die jungen Spielerinnen auf der Annahme-Außen-Position nachzudenken und verloren ihre Sicherheit. Sinsheim wusste dies auszunutzen und zog folgerichtig sogar bis auf 16:4 davon. Der Satz war nicht mehr zu retten, das 8:25 spricht eine deutliche Sprache. Bene Frank gab die Vorgabe aus, diesen Satz abzuhaken und zu vergessen und den nächsten anzugehen. In der Satzpause wurde allen wieder das nötige Selbstvertrauen eingetrichtert, vor allem Bine Eierle und Natascha Niemczyk zeigten nun eine deutliche Leistungssteigerung, dennoch hatte der SV Sinsheim immer noch Oberwasser. Wenige bis keine Eigenfehler seitens Sinsheim führten zum zwischenzeitlichen 11-16-Rückstand. Was folgte war eine Demonstration von schnellem und attraktiven Volleyball-Spiel der jungen Lohhofer Truppe, vor allem in der Verteidigung zeigte man sich in dieser Phase stark, Libera Martina Utz übernahm deutlich sichtbar mehr und mehr Verantwortung. Beim Stande von 22:22 konnte man noch einen vorentscheidenden Block setzen und fuhr den Satz trotz zwischenzeitlich hohen Rückstands noch nach Hause (25-22). Bezeichnend war die außergewöhnliche Stimmung auf und neben dem Spielfeld, welche für diesen Umbruch sorgte, die Mädels hatten sichtlich Freude an jedem einzelnen erzielten Punkt. Im vierten Satz ging Sinsheim nochmal volles Tempo, doch selbst fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen und die teilweise rüpelhaften Heimfans konnten die Lohhoferinnen nicht mehr aus dem Konzept bringen. Die positive emotionale Atmosphäre auf dem Feld erreichte auch den Gegner, der sich dadurch gehemmt zeigte, und die mit einem unbändigen Siegeswillen ausgestatten Spielerinnen zeigten ihr Können über spielerische Klasse und auch vor allem kämpferischen Einsatz. Ein logisches 25:18 war der Schlußpunkt eines auf hohem Niveau geführten Spiels. Die Freude war groß, hat man sich doch nun eine tolle Ausgangsposition für die nächsten Begegnungen ergattert. Dieses Spiel galt als Standortbestimmung für diese Saison in der 2. Liga, Trainer Bene Frank dazu: „Man hat gesehen dass man mit den vermeintlichen Favoriten nicht nur mithalten, sondern sie auch besiegen kann. Allerdings war der zweite Satz eine deutliche Warnung, dass man sich mit den jungen Spielerinnen in Geduld üben muss. Durch den Sieg in Sinsheim sind keinerlei Ansprüche gewachsen, eher hat man sich eine optimale Ausgangssituation geschaffen um die Spielerinnen in Ruhe lernen lassen zu können.“ Am nächsten Wochenende kommt mit TBS Saarbrücken der erste Aufsteiger nach Lohhof. Bene Frank: „Saarbrücken ist wohl ganz schwer einzuschätzen sie haben dieses Wochenende daheim gegen Mauerstetten knapp 2:3 verloren, aber zuvor gegen Sinsheim eine Satz gewonnen und Bad Soden mit 3:2 nach Hause geschicktÖ“ Saarbrücken ging nach dem Aufstieg eine Zusammenarbeit mit der Talentschmiede des TV Düppenweiler ein und kann so auf eine breite Basis an jungen Spielerinnen zurückgreifen, ob diese Basis für einen Erfolg in Lohhof ausreicht?! Die Mannschaft um Claudia Mürle hat bestimmt etwas dagegen zu setzen. Sollte das erste Heimspiel gewonnen werden, kann man durchaus von einem gelungenen Saisonstart sprechen, beruhigt in die zwei Wochen Spielpause gehen und sich in dieser Zeit auf das Spiel gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer SWE Erfurt vorbereiten. Bei diesem ersten Heimspieltag wird die neue Mannschaft offiziell das erste Mal allen Fans vorgestellt. Alle Sponsoren und Gönner des SVL sind herzlich eingeladen, die Marketingbeauftragten „Die Froschkönige“ und die vielen fleissigen Helfer des SV Lohhof bereiten einen Empfang vor. Spielbeginn ist am Sonntag, den 12.10.08 um 15.00 Uhr in der Sporthalle des Carl-Orff-Gymnasiums, Münchner Ring 6, 85716 Unterschleißheim.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 07.10.2008, 09:26 Uhr
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